Sie fragen ... wir antworten!


09.06.2020

Liebe Eltern,

häufig erreichen mich allgemeine Fragen zur aktuellen Situation, zu schulischen Entscheidungen oder zu unterschiedlichsten Themen, die Sie gerade bewegen. Ich führe mit Einzelnen von Ihnen klärende Gespräche,  die Mehrheit von Ihnen erfährt davon aber kaum etwas. 

Deshalb eröffne ich die Rubrik "Ihre Fragen ... unsere Antworten" 

Wenn ich eine Frage erhalte, die ich für allgemein interessant halte, werden Sie diese hier finden und meine Antwort dazu.

Ich bin gespannt auf Ihr Interesse und auf Rückmeldungen.

Wenn Sie eine Frage für diese Seite haben, schreiben Sie mir! 

 

Annette Sliwinski, Rektorin

 

29. Juni 2020

Thema: Schulstart nach den Sommerferien

 

Ihre Frage: "Ist nach den Ferien endlich wieder alles normal?"

Unsere Antwort: Kann sein, aber es kann auch anders kommen! Das Ministerium für Schule und Bildung schreibt uns: "Das Ziel der Landesregierung ist es daher, im kommenden Schuljahr 2020/21 unter Beachtung des Infektionsgeschehens wieder einen Regelbetrieb als Präsenzunterricht zu ermöglichen."  Diese Aussage lässt viele Möglichkeiten zu. Niemand weiß zurzeit, wie sich das Infektionsgeschehen entwickeln wird und davon hängt alles ab. Nach unserer Einschätzung ist wahrscheinlich, dass die Kinder wie in den letzten 2 Wochen vor den Ferien in ihrem Klassenverband unterrichtet werden können. Kürzungen im Stundenplan werden unvermeidbar sein, da auf Grund von Vorerkrankungen nicht alle Lehrkräfte für den Präsenzunterricht zur Verfügung stehen können. Abstandsregeln und Hygienevorschriften wird es weiterhin geben.

So hoffen wir auf möglichst viel Normalität.

 

 

 

10. Juni 2020

Thema: "Schulöffnung ab 15.06"

 

Ihre Frage: "Ist Schule jetzt wieder so wie vor der Corona-Krise? Also: Normaler Stundenplan, Ganztagsbetrieb mit Angeboten, Frühbetreuung, Randstundenbetreuung, ..."

Unsere Antwort: Nein, aber wir begeben uns mit einem großen Schritt in Richtung Normalität. Es gibt mehr Freiheiten, aber auch weiterhin Einschränkungen. Die wichtigsten Regeln sind: Hände waschen, lüften und die Klassen bilden feste Gruppen, die sich nicht mit anderen Klassen mischen sollen.

Also geht Frühbetreuung oder Randstunde eigentlich nicht, denn dort sind Kinder aus verschiedenen Klassen. Geht OGS? Teilweise: Altersgemischte Gruppen machen keinen Sinn, wenn wir morgens trennen.  Für diese Kinder bieten wir eine Betreuung im eigenen Klassenraum an.  Das sind weitaus mehr Gruppen und das verlangt weitaus mehr Personal.  Angebote müssen wir stark einschränken, denn Musik und Sport geht nicht. Aber da haben wir trotzdem Ideen.

 

Ihre Frage: "Warum kommen nicht alle Ganztagskinder zur ersten Stunde? Das haben wir doch gebucht."

Unsere Antwort: Wir müssen den Unterrichtsbeginn entzerren. Es können nicht 220 Kinder (so viele sind in der OGS!) gleichzeitig kommen, denn dann würde es auf dem Hinweg und auf dem Schulgelände zu Vermischungen kommen. Wir können zurzeit nicht die Qualität und die kompletten Öffnungszeiten bieten. Aus diesem Grund erhebt die Stadt Herford auch im Juni keine Gebühren. Wir verstehen aber Ihre Not, wenn Sie selbst berufstätig sind und Ihr Arbeitgeber kein Entgegenkommen zeigen kann. In Ausnahmefällen finden wir eine Lösung. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail! 

 

Ihre Frage: Müssen wir unser Kind jetzt zur Schule schicken? Wir halten das für zu gefährlich mit so vielen Menschen in einem Gebäude und überhaupt ..."

Unsere Antwort: Ihre Sorgen können wir gut verstehen. Nahezu überall gilt die Abstandsregel, nur an Grundschulen und KITAS nicht ... deshalb können Sie uns Ihre Entscheidung mit Begründung, aber schriftlich (so sind die Vorschriften) mitteilen. Wir akzeptieren das. Denken Sie aber gut darüber nach, denn Ihr Kind braucht wieder normale soziale Kontakte.                                                                                    Sie können auch einen Mittelweg wählen: Unterricht - ja!, Ganztag - nein! Abholzeiten sind jetzt völlig flexibel (im Rahmen der normalen OGS-Zeiten) - sprechen Sie mit uns! 

 

 

 

9. Juni 2020

Thema: "Rollierender Unterricht mit Präsenztagen"

 

 

Ihre Frage: Warum kommt an einem Tag nur ein Jahrgang zur Schule? Die Schule ist doch groß und es gibt genug Lehrkräfte.

Unsere Antwort: Wir müssen den Anweisungen des Ministeriums für Schule und Bildung in NRW folgen. Das rollierende Verfahren wurde uns Grundschulen vorgeschrieben. An weiterführenden Schulen gelten andere Vorschriften.

 

Ihre Frage: Was machen in der Zeit eigentlich die ganzen Lehrkräfte?

Unsere Antwort:  An jedem Tag sind 10 Lehrkräfte (Regelschullehrkräfte / Sonderpädagoginnen) für

einen Jahrgang zugeteilt (8 Gruppen), daneben gibt es 4 Betreuungsgruppen, für die 8 weitere Lehrkräfte eingesetzt sind. Die Jahrgangsstufenteams stellen geeignete Übungsmaterialien zusammen, treffen Absprachen, kopieren, tackern, ... Lehrkräfte halten Kontakt zu Familien, telefonieren und bringen nicht abgeholte Übungspakete bis an die Haustür. Dann gibt es noch Ihre fleißigen Kinder, die ganz viel abgeben und auf unsere Korrekturen und Rückmeldungen warten. Nebenher müssen Aufgaben erledigt werden, wie z.B. die Überarbeitung des neuen Schulplaners, Zeugnisse werden geschrieben,  Abschlussklassenzeitungen erstellt, Vorbereitungen für das neue Schuljahr laufen ... wir sind gut ausgelastet!  Es ist anders, aber glauben Sie mir: Wir würden alle lieber "normal" arbeiten!

 

Ihre Frage; Warum hat die Oberingschule keine Internet-Kommunikationsplattform genutzt?

Unsere Antwort: Wir haben uns für das von der Stadt Herford in Zusammenarbeit mit dem kommunalen Rechenzentrum vorgeschlagene System MNSpro-Cloud von AixConcept entschieden, das Datenschutzsicherheit bietet. Dieses Netzwerksystem wird im August eingerichtet. 

Wir können aktuell nicht voraussetzen, dass alle Kinder bereits über Endgeräte verfügen. Wenn wir digitales Lernen nutzen, muss das gewährleistet sein. 

In den Sommerferien werden wir von der Stadt Herford mit einer großen Anzahl von I-Pads ausgerüstet, die wir im Bedarfsfall unseren Schüler*innen zur Verfügung stellen können.

Die Coronakrise war nicht planbar. Wenn die zweite Welle kommen sollte, sind wir digital besser

vorbereitet.